Engagement für Kinder – jetzt, hier und allezeit

Als Stifter setzen sich langfristig und zuverlässig für Kinder in Not ein. Unter dem Dach der Albert Schweitzer Kinderdörfer und Familienwerke-Stiftung können Sie unkompliziert eine eigene Stiftung gründen und auch verwalten lassen. Administrative Hürden räumen wir für Sie aus dem Weg, damit Ihr Engagement für die Kinder prompt starten kann.

Die wichtigsten Fragen vorab:

Wer kann eine Stiftung gründen?

Stiftungen können von Einzelnen oder mehreren Privatpersonen gemeinsam gegründet werden. Auch Unternehmen oder Vereine können eine Stiftung gründen. Eine Stiftung kann auch von Todes wegen aus einem Nachlass errichtet werden.

Welchen Namen kann eine Stiftung tragen?

Der Stifter kann, wenn er es wünscht, der Stiftung seinen Namen geben. Häufig wird auch mit dem Stiftungsnamen der Stiftungszweck zum Ausdruck gebracht, z.B. „Ein Lächeln für Kinder-Stiftung“.

Woraus darf das Vermögen einer Stiftung bestehen?

Das Vermögen einer Stiftung kann sich z.B. aus folgenden Vermögenswerten zusammensetzen:

• Bargeld
• Wertpapiere
• Immobilien
• Unternehmen oder Unternehmensbeteiligungen
• Kunstgegenstände

Daneben können der Stiftung Spenden zufließen, sei es als Geld- oder Sachspenden, die für die Verwirklichung der Stiftungszwecke verwendet werden.

Welche Zwecke kann eine Stiftung verfolgen?

Stiftungen können grundsätzlich alle möglichen Zwecke fördern, der Gesetzgeber hat eine abschließende Liste förderungswürdiger Zwecke erstellt (siehe AO § 52). Die Stiftungen der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke fördern vorrangig eigene Einrichtungen und Projekte im Bereich der Jugendhilfe und Bildung.

Welche Stiftungsformen gibt es?

Rechtlich selbstständige Stiftung

Eine rechtlich selbständige Stiftung ist eine juristische Person, die ein eigenes Vermögen hat sowie Trägerin von Rechten und Pflichten sein kann. Die Stiftung wird durch die Anerkennung der Stiftungsbehörde errichtet. Das Stiftungskapital gehört der Stiftung und wird durch den Vorstand entsprechend der Satzung verwaltet. In der Regel beträgt das Stiftungskapital (auch Vermögensgrundstock genannt) mindestens 100.000,- Euro und kann nicht aufgelöst werden.

Treuhandstiftung

Die Treuhandstiftung ist keine juristische Person und rechtlich nicht selbständig. Ihr liegt vielmehr ein Vertag zwischen dem Stifter und dem Treuhänder zu Grunde. Steuerlich wird sie aber wie eine rechtsfähige Stiftung behandelt. Die Stiftung bedarf keiner Anerkennung durch die Stiftungsbehörde. Das Stiftungskapital wird auf den Treuhänder übertragen. Dieser muss es aber getrennt von seinem eigenen Vermögen verwalten (abgesondertes Sondervermögen). Der Treuhänder (zugleich Haftender) verwaltet das Vermögen entsprechend der Satzung, also im Sinne des Stifters. Eine Treuhandstiftung kann ab einem Vermögensstock von 25.000,- Euro errichtet werden.

Stiftungsfonds

Der Stiftungsfonds ist eine besondere Form der Zustiftung. Der Betrag oder Vermögensgegenstand, in der Regel ab 5.000,- Euro, geht in das Grundstockvermögen der Stiftung ein. Der Stifter kann sich vorbehalten, mit weiteren Zustiftungen zu Lebzeiten oder von Todes wegen den Fonds aufzustocken. Der Fonds kann den Namen des Stifters oder eines ihm nahe stehenden Verwandten oder Bekannten oder eine Sachbezeichnung tragen. Als Teil des Grundstockvermögens dient der Fonds ausschließlich und unmittelbar der Förderung steuerbegünstigter Zwecke gemäß der Stiftungssatzung.

Verbrauchsstiftung

Nach der gesetzlichen Definition ist eine Verbrauchsstiftung eine Stiftung, die für eine bestimmte Zeit errichtet und deren Vermögen für die Zweckverfolgung verbraucht werden soll. Eine Anerkennung setzt jedoch voraus, dass die Stiftung für mindestens zehn Jahre besteht. Dabei muss die Zweckverwirklichung über den gesamten Zeitraum von mindestens zehn Jahren gesichert erscheinen.

Welche steuerlichen Vorteile hat eine Stiftung?

Zuwendungen in den Vermögensstock

Stifter können bis zu einer Million Euro steuerlich wirksam in das Vermögen einer Stiftung einbringen. Diese Regelung gilt unabhängig davon, ob die Stiftung neu gegründet wird oder bereits seit längerer Zeit besteht. Die gestiftete Summe kann entweder komplett im Jahr der Zuwendung oder flexibel innerhalb von zehn Jahren in Abzug gebracht werden.

Keine Erbschaftsteuer

Wird eine Erbschaft innerhalb von 24 Monaten an eine gemeinnützige Stiftung übertragen, fällt keine Erbschaftsteuer für den gestifteten Betrag an. Gezahlte Erbschaftsteuer wird zurückerstattet.

Welche Vorteile hat die Gründung einer Stiftung unter dem Dach von Albert-Schweitzer?

Hilfe die ankommt

Mit Ihrer Stiftung zugunsten der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke treten Sie aktiv für das Wohl benachteiligter Kinder und Familien ein. Wir bieten Ihnen die Strukturen und die Expertise, um Ihre persönliche Vorstellung von sozialem Engagement zu verwirklichen.

Kostenlose Gründung

Ein Vorteil der eigenen Stiftung unter unserem Dach ist die einfache und kostenlose Stiftungsgründung. Wir erstellen nach Ihren Vorgaben eine Mustersatzung und einen Treuhandvertrag. Nach Unterschrift der Gründungsunterlagen dauert es in der Regel nur wenige Wochen bis Ihre Stiftung beim Finanzamt anerkannt ist.

Verwaltung

Wie bieten allen Stiftungen, die unter unserem Dach gegründet werden, einen Basis-Service an. Dieser umfasst alle grundlegenden Verwaltungstätigkeiten wie Kontoführung, Buchhaltung und Erstellung von Jahresabschlüssen. So können Sie sich ganz auf Ihr Engagement konzentrieren. Volle Transparenz bietet Ihnen ein passwortgeschützter Bereich im Internet, wo Sie auf einen Blick die aktuelle Konto- und Vermögensübersicht Ihrer Stiftung einsehen können.

Transparente Finanzen

Wir sorgen dafür, dass Ihre Stiftung über eine eigene Buchhaltung verfügt. So können Sie den Geldfluss vom Eingang über die Verwaltung bis hin zur Verwendung exakt nachvollziehen.

Optimale Kontrolle

Dank moderner Online-Verwaltung behalten Sie stets alles im Blick: Ob aktueller Kontostand, Spendeneingang und -ausgang oder Jahresabschlüsse.

Wie kann Ihre Stiftung wachsen?

Spendenaktionen

Eine eigene Stiftung bietet Ihnen die Möglichkeit, Spenden zu sammeln. So können Sie Familie, Freunde, Mitarbeiter und Geschäftspartner in das Engagement Ihrer Stiftung einbinden. Aufgrund der steuerlichen Anerkennung Ihrer gemeinnützigen Stiftung bekommen Ihre Spender Zuwendungsbestätigungen (Spendenquittungen) für die Steuererklärung.

Stiftung als Erbe

Stiftungen sind ein bedeutendes Instrument für Menschen, die sicherstellen wollen, dass ihr soziales Engagement auch über das eigene Leben hinaus wirkt: Das Stiftungsvermögen bleibt für immer erhalten und mit den Erträgen kann die Stiftung dauerhaft Gutes tun. Auch testamentarisch kann die eigene Stiftung bedacht werden.

Haben Sie Interesse an einer Stiftung oder weitere Fragen? Gerne beraten wir Sie persönlich, rufen Sie uns einfach an, wir freuen uns auf Sie.

Ihre Ansprechpartnerin

Margitta Behnke
Geschäftsführerin
Bundesverband Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke e.V.

T:   +49 / 30 / 206 49 117
F:   +49 / 30 / 206 49 119

margitta.behnke@albert-schweitzer.de
www.albert-schweitzer-verband.de

Albert-Schweitzer-Verband der Familienwerke und Kinderdörfer e. V