Ich finde es herrlich, aus dem Fenster zu schauen und den Kindern dabei zuzusehen, wie sie fröhlich auf meiner ehemaligen Obstwiese spielen. All diese Kinder hatten es schon sehr schwer im Leben. Mit meiner Hilfe geht es ihnen besser. Auch meine Mutter hätte eine Riesenfreude an diesem Anblick!

Ein neues Zuhause für benachteiligte Kinder

Dr. Ruth Kerb hegte lange den Wunsch, benachteiligten Kindern auf ihrem Grundstück in Neubeuern bei Rosenheim ein neues Zuhause zu geben. Bereits ihre Mutter hatte geplant, auf ihrem idyllischen Bauernhof ein Waisenhaus zu gründen – das war noch vor dem Krieg. Als Ruth Kerb 2002 von der Möglichkeit erfuhr, ohne großen Aufwand eine eigene Stiftung für die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke zu gründen, entschloss sich die damals 72-Jährige, ihren Wunsch umzusetzen: Sie brachte ihren gesamten Grundbesitz in eine Stiftung ein.

Auf ihre Initiative – und mithilfe weiterer Förderer – wurde auf dem Grundstück direkt neben ihrem Wohnhaus ein neues Kinderhaus für eine zehnköpfige Albert-Schweitzer-Familie gebaut. Die Kinderdorf-Eltern wissen das zu schätzen: „Die ländliche Umgebung von Neubeuern tut unseren Kindern total gut. Hier haben wir optimale Bedingungen für eine Albert-Schweitzer-Kinderdorffamilie.“

Bis zu ihrem Tod lebte Dr. Ruh Kerb in ihrem Bauernhaus. Jeden Tag freute sie sich aufs Neue darüber, wie dank ihrer Stiftung benachteiligte Kinder die Chance auf eine glückliche Zukunft erhielten. Ihr Wohnhaus, der Rosenhof, wurde nach ihrem Tod zu einem weiteren Kinderdorfhaus umgebaut – hier leben seit dem 1. Dezember 2015 neun weitere bedürftige Kinder.

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