Schweitzers Devise, für Menschen Mensch zu sein, motiviert auch mich immer wieder, etwas für Bedürftige in unserer Gesellschaft zu tun. Den Albert-Schweitzer-Kinderdörfern bin ich seit mehr als zwei Jahrzehnten herzlich verbunden. Ich schätze es, mit welchem Engagement sie sich junger Menschen annehmen. Kinder sollten immer in einer liebevollen familiären Atmosphäre heranwachsen dürfen.

Zwei Jahrzehnte Engagement

„Aber es hat doch Charme, dieses Hospital. Findet ihr nicht auch?“, sagte kurz vor seinem Tod  Albert Schweitzer über sein Urwaldkrankenhaus für die Ärmsten der Armen in Lambarene. In Zentralafrika begann die Reise, die mittlerweile bis zu den Albert-Schweitzer-Kinderdörfern führt. „Wir wollen es versuchen!“, heißt Lambarene übersetzt und aus dem Versuch ist inzwischen ein Weg in eine selbstständige und glückliche Zukunft für benachteiligte Kinder geworden, den Wolfgang Grußendorf mit ihnen gemeinsam gegangen ist.

Er selbst hatte keine Kinder, aber stets ein großes Herz für die Schützlinge in den Albert-Schweitzer-Kinderdörfern. Seit 1995 unterstützte er sie regelmäßig mit großzügigen Spenden. Um über seinen Tod hinaus nachhaltig zu helfen und zerbrochene Kinderseelen behutsam heilen zu können, waren ihm Zustiftungen zur Albert Schweitzer Kinderdörfer und Familienwerke-Stiftung wichtig. Aus Erträgen wurden bereits sinnvolle Freizeitbeschäftigungen und Therapieleistungen für Kinder und Jugendliche sowie Einrichtungsgegenstände für Kinderdorfhäuser in Deutschland finanziert.

Wolfgang Grußendorf ist im April 2016 verstorben. Der Bundesverband der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke gedenkt seiner voller Hochachtung. Wolfgang Grußendorf hat sein Lambarene gefunden, in dem er half, Kinderaugen zum Leuchten zu bringen und den Geist Albert Schweitzers weiterleben zu lassen.

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